So, damit wir das auch mal abschließen :)
Chicago war dann noch echt schön, wobei ich die Leute, die dort leben nicht so nett fand, wie im Rest des Landes… Vielleicht liegt das an der ‘windy city’ oder an der nördlichen Lage – whatever – auf jeden Fall für mich nicht die beste Stadt der Reise.
Mit dem Bus ging es dann am Donnerstag über Nacht nach New York, wo ich am Freitag Nachmittag vorm größten Macy’s Amerikas Christiane (meine liebe Mitbewohnerin und Mitpraktikantin) getroffen habe. Sachen ins Hostel geschmissen und auf zur Stadttour – diesmal im Winter. Und es war echt kalt – hat sogar geschneit (ja, n bissl romantisch). Zusammen mit Michi, nem Praktikanten von der Lufthansa, der am nächsten Tag noch ankam, haben wir dann bis Dienstag Abend die Stadt unsicher gemacht, sind ganz viel gelaufen, haben ganz viel geshoppt – es war einfach schön, New York kurz vor Weihnachten – zwar bitter kalt und der Todesstoß für mein Konto, aber super toll!! Nur im Central Park gab es leider keine Christmas Lights…
Und die Moral der Geschicht’, der Abschlusssatz – Viele der Vorurteile, mit denen ich in die Staaten gekommen bin, wurden widerlegt. Ja, es ist schon alles verrückt, furchtbar ‘convenient’ und verschwenderisch. Und nicht, dass ich es mittlerweile gut finde, aber komischerweise kann man es nun ein Stück weit nachvollziehen. Und auf Leute, die nicht wussten, dass Europa ein Kontinent ist und Berlin in Deutschland liegt oder auch wir Bananen kaufen können, bin ich nie getroffen. Ich möchte nie da leben, aber es war, abgesehen von dem Praktikum, eine großartige Erfahrung. Ich habe super viel gesehen, bin auf wahnsinnig viele, unterschiedliche Leuten getroffen, habe in einer vollkommen anderen Welt gelebt und viel gelernt.
Und ganz ehrlich, nicht das Atlanta schlecht war – aber nach New York würde ich sofort ziehen – wobei ich die Stadt auch nicht als Amerika bezeichnen würde!
Und ich freu mich, wieder da zu sein! :)