In Amerika ist ja bekanntlich alles ein wenig speziell. So wundert man sich auch nicht, wenn eine der hiesigen Universitäten (‘Geaorgia Tech‘) ein Stadion auf dem Campus stehen hat, das fast so viele Personen fasst wie das Berliner Olympiastadion, man beim Volleyball-Punktspiel der Uni-Mannschaft von einer Blaskapelle begrüßt wird oder die Uni gleich mal einen ganzen Freizeitpark für ihre Studenten (und Gäste, wie meine Wenigkeit) mietet… Und so gab es am Freitagabend bis Mitternacht Nervenkitzel am Stück. Nachdem wir aus den Rafting-Booten ausgestiegen waren, das alles übrigens auch noch pitsch-nass. Ach so – sehr beruhigend war, wie oft die roller coaster aussetzten und sich erst nach 20min wieder überreden ließen sich zu bewegen… N bissl froh war ich ja schon, dass ich es überlebt habe :) Der Park heißt übrigens Six Flags, ist 20min von Atlantas Stadtzentrum entfernt und mehr Bilder gibt es bekanntlich im Web-Album.
Nachdem wir dann Samstags noch auf Arbeit waren und den Abend zum weggehen genutzt hatten, hieß es dann am Sonntagmittag schick Frühstück mit Pancakes (ich habe ‘gekocht’!) und ab zum Sightseeing: Martin Luther Kings Geburtshaus sowie die Geschichte der Rassendiskriminierung und danach Little Five Points. Letzteres ist das alternative Viertel der Stadt. Genau genommen fällt das allerdings nur auf, wenn man die zwei kurzen Straßen trifft, durch die es sich auszeichnet. Dort hat man dann lauter nette kleine Läden, die ein Paradies für Frauen (ausgefallene Klamotten) und Männer (Plattenläden) sind. Und da shoppen ja bekanntlich anstrengend ist, gibt es gleich anbei das angeblich beste Burger-Restaurant der Stadt – und wenn nicht das Beste, dann auf jeden Fall das sympathischste, was ich bisher gesehen habe…
Bilder könnt ihr selber schauen, ich schick euch liebste Grüße + ein bisschen Sonne! Und nächste Woche gibt’s dann Berichte vom „Oktoberfest Atlanta“.